Die Probleme auf der Voreifelstrecke Bonn-Euskirchen (RB 23) reißen nicht ab. Auch in den ersten Wochen des Jahres ärgerten sich Fahrgäste wieder über unpünktliche und ausgefallene Züge. Im Winter 2010/11 waren vor allem Schnee und Eis die Ursache, seit September macht das neue elektronische Stellwerk in Euskirchen Ärger. Die neue Technik läuft noch nicht rund, und Nachbesserungen können nicht kurzfristig umgesetzt werden – handelt es sich doch um einen ganz neuen Stellwerkstyp. Die Verspätungen und Zugausfälle haben aber auch andere Ursachen: mal liegt es an den Fahrzeugen selbst, mal an einer widerspenstigen Weiche, mal an äußeren Einflüssen wie Unfällen. Gerade im Berufsverkehr kommt es immer wieder zu Verspätungen und Ausfällen – zum Leidwesen der Fahrgäste. Wenn dann auch noch die Kundeninformation ausbleibt oder der Zug überfüllt ist (weil ein Wagen fehlt), sind die Pendler restlos bedient.
Der Mitmach-Blog “Abenteuer Eisenbahn” startete im November 2011. Wegen der großen Beteiligung – inzwischen mehr als 100 Einträge – und der ungebrochenen Aktualität des Themas legen wir diesen Blog hier noch einmal neu auf. Wie sind Ihre Erfahrungen mit der RB 23? Diskutieren Sie mit!
Zu den alten Einträgen geht´s hier:
http://blog.ga-bonn.de/aktion/abenteuer-eisenbahn-probleme-auf-der-strecke-bonn-euskirchen/#more-541
35 Kommentare
Derzeit kein Ping
RB sagt:
15. Mai 2012 von 09:31 (UTC 1)
Zuletzt lief es ja recht ordentlich. Dafür RB 23/11611 heute mal mit einem neuen/anderen “Spass”: Längerer Halt vor der Viktoriabrücke wegen einer Stellwerkstörung – 11 Minuten bei der Ankunft und Anschlusszug leider einmal fast pünktlich und natürlich weg…
RB sagt:
8. Mai 2012 von 16:12 (UTC 1)
RB 23/11611 heute mit sieben Minuten ab Witterschlick/an Bonn. Begründung gab es keine…
Nemo sagt:
27. April 2012 von 06:00 (UTC 1)
Gestern Vormittag (gegen 9.30 Uhr) wieder mehrere Züge mit bis zu 15 Minuten Verspätung unterwegs wegen “Technischer Störung am Bahnübergang”.
RB sagt:
25. April 2012 von 09:33 (UTC 1)
RB 23/11611 heute mit 14 Minuten Verspätung – als Grund wurde eine Signalstörung in Euskirchen genannt.
Die Ankündigung im Lauftext wurde noch von 15 auf 10 Minuten geändert. Am Ende wurden es dann 13 Minuten bei der Abfahrt…
Nemo sagt:
25. April 2012 von 06:46 (UTC 1)
Aktuell liegt wieder eine “technische Störung an der Strecke” vor. Die Züge sind mit bis zu 15 Minuten Verspätung unterwegs!
Nemo sagt:
13. April 2012 von 06:16 (UTC 1)
Wegen eines totalen Stellwerkausfalls fuhr heute der 1. Zug überhaupt erst um 7 Uhr ab Rheinbach nach Bonn. In der Gegenrichtung wird der Verkehr erst um 07.32 Uhr ab Bonn wieder aufgenommen!
RB sagt:
13. April 2012 von 15:29 (UTC 1)
Davon war um 7:25h in Witterschlick komischerweise keine Spur zu sehen – auch in der Richtung Rheinbach/Euskirchen haben nicht verdächtig viele gewartet.
Unter den Bedingungen war der dann zweite Zug Richtung BN ganz “regulär” in der Zeit und der Besetzung. Gestern gab es dafür mal wieder 3 Minuten…
Nemo sagt:
3. April 2012 von 06:14 (UTC 1)
Gestern viel die RB ab Bonn um 15.32 Uhr nach Rheinbach und die RB um 15.47 Uhr Richtung Bad Münstereifel am Bonner Hauptbahnhof aus.
Nemo sagt:
2. April 2012 von 08:34 (UTC 1)
Heute fuhr RB um 07.30 Uhr ab Rheinbach nach Bonn mit nur 2 “kleinen” Talenten statt mit 3.
Nemo sagt:
29. März 2012 von 07:28 (UTC 1)
Heute wieder RB um 07.01 Uhr ab Euskirchen mit 15 Minuten Verspätung unterwegs.
RB sagt:
29. März 2012 von 15:50 (UTC 1)
…die waren in Witterschlick noch unverändert da. Bei der Verspätungsmeldung zum Schluss wurde auch kein Grund genannt.
Nemo sagt:
27. März 2012 von 10:02 (UTC 1)
Heute um 07.31 Uhr ab Euskirchen mit nur einem Talent und total überfüllt.
Die Euregiobahn fährt wieder mit 3 Einheiten aber heute nur im Verstärker Bonn-Rheinbach.
Das ist eine komische Aufteilung heute, fährt der Zug nur bis Rheinbach hat er die volle Kapazität und fährt er weiter Richtung Euskirchen ist er mit der halben Kapazität unterwegs……
Paul sagt:
28. März 2012 von 08:25 (UTC 1)
Um 18:02 vom HBF Richtung Rheinbach fiel aus “wegen einer Störung am Triebfahrzeug”. Der nächste um 18:17 kommt pünktlich, verlässt den HBF aber mit 5 Min Verspätung, da eine Tür nicht richtig schließt.
Dieses Türenproblem habe ich schon öfter beobachtet: erst mehrmals auf und zu, Trittstufen raus und rein, dann ein mehr oder weniger genervter Fahrzeugführer, der von ganz vorn nach ganz hinten laufen muss, um dort einmal “ordentlich gegen die Tür zu treten”. Kann man das nicht in den Griff bekommen? Oder kommen die Türen halt in die Jahre und wir müssen bis zur Auslieferung der LINTs mit der Zunahme solcher Schwierigkeiten leben? Bleibt der Trost, dass mit den LINTs sicher ganz neue abwechslungsreiche Probleme auftreten werden…
RB sagt:
27. März 2012 von 08:36 (UTC 1)
Um 18:17h ab BN waren es auch nur zwei statt drei Éinheiten
Nemo sagt:
26. März 2012 von 11:29 (UTC 1)
Heute morgen RB um 07.01 Uhr ab Euskirchen mit 15 Minuten Verspätung wegen einer Fahrzeugstörung an den Ersatztalenten (die kleinen der Euregiobahn). Die Fahrt wurde auch nur mit 2 statt 3 Fahrzeugen durchgeführt.
RB sagt:
19. März 2012 von 14:20 (UTC 1)
Nach recht vielen Tagen ohne Probleme war es am Freitag wieder so weit: Morgens 7:28h fünf Minuten ab Witterschlick wegen des verspäteten Gegenzugs, nachmittags dann Ausfall des Zuges 16:32h ab Bonn. Damit summierte es sich dann auf über eine Stunde ab Frankfurt.
Wieder Morgen wieder mal zwei Minuten. Dies liegt z.T. wohl daran, dass trotz wartemden Zug in Richtung Bonn nach Eintreffen der Züge aus Bonn die Schranken kurz geöffnet werden. Da können dann aus der Schlange zwei oder drei Autos durch bevor wieder geschlossen wird. So ganz logisch ist das nicht!?
Paul sagt:
20. März 2012 von 11:02 (UTC 1)
Könnte das mit der kurz öffnenden Schranke ein Service für Fußgänger sein, die den Zug “auf der anderen Seite” noch erreichen möchten?
Nemo sagt:
20. März 2012 von 13:55 (UTC 1)
Also, in Rheinbach bleiben die Schranken geschlossen bis das beide Züge durch sind (kann schonmal bis zu 7 Minuten dauern).
Als Service für Fußgänger würde ich das aber nicht bezeichnen mit Witterschlick, weil die Züge dadurch ja Verspätung erhalten.
RB sagt:
2. März 2012 von 10:05 (UTC 1)
Gestern 17:17h war wirklich wieder Kino – RB 23/11609 heute ab Witterschlick mit drei Minuten Verspätung, aber wenigstens ein ganzer Zug.
Bahnabenteurer sagt:
1. März 2012 von 17:24 (UTC 1)
17:17 Bonn nach Euskirchen
Bereitstellung verzögert sich um 17:23 kommt dann die Ansage das er ganz ausfällt
Bahnabenteurer sagt:
1. März 2012 von 17:27 (UTC 1)
Ergänzung:
Glück für alle die nur bis Rheinbach wollen, der 17:23 ist dann wieder pünktlich und mit 2 Garnituren.
Dominik sagt:
28. Februar 2012 von 21:59 (UTC 1)
Mir ist auch Aufgefallen, dass in letzter Zeit immer öfter der Zug ausfällt. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass die nachfolgenden Züge auch noch ausfallen und sich dann so viele Menschen am Bahnhof in Witterschlick tummeln, dass der Zug, sofern er denn gekommen ist dann völlig überlastet ist, was die Kapazität angeht. Grundsätzlich wäre das kein so großes Problem, wenn man auf den Bus verweisen könnte. Dieser fährt jedoch nur einmal in der Stunde und kann auch nicht so viele Menschen aufnehmen. Ich finde das eine Unverschämtheit, denn viele Bürger sind auf die Bahn angewiesen, insbesondere hier auf dieser Strecke, wo es keine günstigeren(nicht Preislich) Alternativen gibt.
Catherine sagt:
28. Februar 2012 von 21:19 (UTC 1)
Heute sind erneut alle Fahrgäste eines Zuges in Witterschlick gebeten worden, den Zug zu verlassen. Sehr zum Ärger aller fiel dann der folgende Zug aus und es wurde auf den Linien-Ersatzverkehr verwiesen, den ich allerdings nicht zu Gesicht bekam. Das Problem dabei ist, dass viele Fahrgäste nicht wissen, wie man in Witterschlick zum einzigen Bus Richtung Bonn Hbf kommt. Ich finde das nicht okay, dass andauernd die Züge ausfallen, vor allem da ich häufig Freistunden in der Schule habe und dann schnell nach Hause möchte, um noch etwas zu essen oder meinen schweren Rucksack abzuladen… Das geht inzwischen ab und an daneben und an den Gesichtern der Mitreisenden kann man klar ablesen, dass es mittlerweile kein großes Verständnis mehr für die Unannehmlichkeiten gibt.
Paul sagt:
28. Februar 2012 von 09:01 (UTC 1)
Seit gestern morgen blinkt an der digitalen Stellwerksgarage in Meckenheim eine rote Warnlampe. Als Laie vermutet man, dass eine Warnlampe einen Fehler anzeigt, der behoben werden sollte…
Nemo sagt:
24. Februar 2012 von 21:17 (UTC 1)
Aktuell durchfahren alle Züge den Bahnhof Meckenheim ohne zu halten !
Nemo sagt:
24. Februar 2012 von 08:51 (UTC 1)
Und wieder gibt es Probleme. Die RB um 06.01 Uhr ab Euskirchen nach Bonn und die RB um 07.02 Uhr von Bonn nach Rheinbach fallen aus.
MN sagt:
23. Februar 2012 von 08:53 (UTC 1)
Um es vorweg eindeutig zu sagen, auch ich ärgere mich sehr über verspätete Züge oder gar Zugausfälle, besonders wenn dann der Anschluss in Bonn Hbf weg ist! Aber ich denke nur eine sachliche Diskussion findet bei den Verantwortlichen gehör.
Speziell den Redakteur Herrn Pieper bitte ich um genauere/bessere Recherche.
(z.B. Züge des Typs Talent von Bombardier fahren zur Zeit auf der RB 23, ab Ende 2013 mit Beginn der neuen Ausschreibung sollen Züge des Typs LINT von Alstom zum Einsatz kommen).
In den letzten Artikel waren einige Unschärfern und auch Fehler enthalten.
Natürlich ist es mir als Kunde / Fahrgast der bei Regen auf spärlich überdachten Bahnsteig steht und auf den verspäteten / ausgefallenen Zug wartet völlig egal welche Gesellschaft/Firma dafür verantwortlich ist, ich will pünktlich an meinem Ziel ankommen der Rest ist.
Allerdings um Beschwerden mit dem Ziel von Verbesserungen los zu werden, sollte man wissen wie sich das System Eisenbahn, speziell Schienenpersonennahverkehr SPNV, funktioniert.
Der NVR (vormals VRS) ist Leistungsbesteller. Er bestellt die Zugleistungen mehr oder weniger direkt im Auftrag der Kommunen. Somit ist er verantwortlich für den Soll-Fahrplan (Taktdichte, Zeit erster und letzter Zug, …), Soll-Platzanzahl in den Zügen, Soll-Ausstattung (Komfort) der Züge usw.
Daneben gibt es ein Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und Eineisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU). Im Fall der Voreifelbahn sind das DB Regio NRW (EVU) und DB Netz bzw. DB Station und Service und deren Untergesellschaften (EIU).
Dies sind unabhänige Gesellschaften mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern und Verantwortunsbereichen. Der NVR schreibt dann Zugleistungen aus, auf die sich EVU’s wie z.B. DB Regio, transregio (Mittelrheinbahn), veolia, … bewerben können. Je nach Vertrag zwischen Besteller (NVR) und EVU sind Vertragsstrafen vorgesehen.
Für kaputte Türen, defekte Fahrzeuge, Fahrzeuge mit geringerer Kapazität ist das EVU hier also DB Regio NRW verantwortlich.
Für Stellwerksprobleme, Weichen, Signale und Bahnübergänge ist die DB Netz AG und ihre Untergesellschaften verantwortlich.
Um es mal mit dem Auto zu vergleichen. Sie lassen sich von ihren Kindern/Eltern mit einem Auto an ihr Ziel bringen.
Startet dann das Auto nicht, das bleibt liegen, ihre Eltern/Kinder kommen mit dem alten Kleinwagen statt mit dem neuen großen Kombi, … sind ihre Eltern/Kinder verantwortlich vgl. EVU.
Ist aber eine Straße gesperrt, sie können nur langssamer fahren weil der Straßenbelag schlecht ist oder es ist glatt ist die Straßenmeisterei/StraßenNRW verantwortlich vgl. EIU
Und sie sind der Leistungsbesteller den Sie sagen ihren Eltern/Kindern wann und mit welchem Auto gefahren werden möchten vgl. NVR.
Ich hoffe dieser Beitrag konnte ein bisschen aufklären
und InoSig(Bombardier) bekommt die Probleme mit der neuen ESTW-Technik bald dauerhaft in den Griff.
Auf entspanntes Bahnfahren, MN
RB sagt:
23. Februar 2012 von 11:29 (UTC 1)
Vielen Dank für die Infos, aber wie Sie richtig formulieren:
“Natürlich ist es mir als Kunde / Fahrgast der bei Regen auf spärlich überdachten Bahnsteig steht und auf den verspäteten / ausgefallenen Zug wartet völlig egal welche Gesellschaft/Firma dafür verantwortlich ist, ich will pünktlich an meinem Ziel ankommen der Rest ist.”
Wenn ich mir durchlese, was der Besteller (oder besser/korrekter/präziser: NVR als Mandatsträger) mir schreibt, dann fehlt dort offenbar schon das Problembewusstsein – vgl. meine Antwort an Herrn Pieper vom 16.2.
Und eine Frage zum Schlusssatz “…InoSig(Bombardier) bekommt die Probleme mit der neuen ESTW-Technik bald dauerhaft in den Griff.” – Da habe ich von Sorftware in 2013 gelesen und die neuen Züge gibt es nach Ihren Aussagen in 2014. Also sind “bald” und “dauerhaft” dann nicht eher fernere Zukunftsmusik?
Jedenfalls möchte ich Herrn Pieper und dem GA danken, dass er sich sich der Sache angenommen hat. Schreiben an den NVR und DB Regio haben jedenfalls leider noch keine Wirkungen gezeigt. – Oder den Groll noch gesteigert, weil sich die Antworten lesen, als ob sie von einem automatischen Kundenbeschwichtigungsprogramm stammen…
Rainer Bohnet sagt:
17. Februar 2012 von 19:52 (UTC 1)
Die mechanischen Stellwerke waren zwar sehr personalintensiv. Aber im Gegensatz zur Elektronik funktionierten sie jahrzehntelang fast störungsfrei.
Die Voreifelbahn war vor der Stellwerksmodernisierung die pünktlichste Nahverkehrsstrecke in NRW. Dieser Ruf ist ruiniert. Insofern frage ich mich, ob elektronische Stellwerkstechnik die Lösung ist, den Schienenverkehr in die Zukunft zu führen.
deadlock sagt:
16. Februar 2012 von 11:52 (UTC 1)
Vorsicht Satire!!!
Schweres Zugunglück in Meckenheim
Zahrleiche Tote und Schwerverletzte
Auf der Voreifelstrecke Bonn – Euskirchen kam es zu einem schweren Unfall. Wie die Ermittlungsbehörden berichten kam es zu einem Frontalzusammenstoß zweier Züge.
Der Zug aus Bonn sei wegen der seit Monaten beschädigten Weiche im Kottenforst wie üblich auf das linke Gleis abgebogen. Aufgrund eines Software-Fehlers im nagelneuen, vollelektronischen Stellwerk sei dies dort nicht registriert gewesen. Der Gegenzug aus Euskirchen fuhr planmäßig auf dem rechten Gleis. Ein Sprecher der DB drückte sein Bedauern aus. 90% der Züge führen pünktlich ….
Dominik Pieper sagt:
16. Februar 2012 von 10:53 (UTC 1)
Die von Unpünktlichkeit und Ausfällen geplagten Dauer-Nutzer der RB 23 dürfen übrigens mit keiner Entschädigung rechnen. Nach den witterungsbedingten Störungen im Winter 2010/11, als es auf der Strecke drunter und drüber ging, wurden solche Zahlungen unter bestimmten Voraussetzungen geleistet.
Eine GA-Anfrage beim Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) ergab gestern, dass solche Entschädigungen nach den vielfältigen Störungen der vergangenen Monate nicht vorgesehen sind.
Das ist schon etwas paradox: Die Störungen im Winter 2010/11 gingen auf höhere Gewalt zurück – sprich Schnee und Eis. Trotz der Unregelmäßigkeiten, so wurde von Bahn un NVR und Bahn immer wieder hervorgehoben, fuhr die RB 23 auch noch in Phasen, in denen andere Verkehrsmittel im Schnee stecken geblieben sind. Und trotzdem gab es diese kleine Wiedergutmachung für Dauer-Nutzer.
Viele Verspätungen und Zugausfälle, die die Fahrgäste seit September ärgern, gehen hingegen nicht auf schlechte Witterung zurück. Sondern auf technische Probleme im Stellwerk und neuerdings auch an einer Weiche im Kottenforst. Heißt: Probleme, die eher im Einflussbereich der DB liegen als die Unbilden des Wetters.
Die Bahn muss dem NVR Strafzahlungen leisten, wenn sie den Vertrag nicht erfüllt. Da muss in den vergangenen Monaten einiges zusammengekommen sein. Da wäre es doch gerechtfertigt, wenigstens einen Teil an die Fahrgäste weiterzugeben, die unter diesen Störungen zu leiden haben.
RB sagt:
16. Februar 2012 von 11:09 (UTC 1)
Wenn ich mir die Formulierungen des NVR, z.B. vom 15.12.2011 dazunehme wird es bitter:
“…Bei Verstoß und/oder unvollständiger Leistungserbringung kommen nicht unerhebliche Kürzungen der vereinbarten Zahlungen zum Ansatz. Vonseiten des Aufgabenträgers mahnt der NVR die von den Fahrgästen zu Recht erwartete Leistung selbstverständlich immer wieder an und nutzt alle Möglichkeiten, die der Verkehrsvertrag zulässt, um zu gewährleisten, dass sich Schlechtleistung bzw. Nichterfüllung für das Verkehrsunternehmen nicht lohnt. So besteht ein starker finanzieller Anreiz, die vereinbarte Leistung in vollem Maße zu erbringen. …”
Offenbar sind die Anreize doch nicht gross genug, um das nach zwei weiteren Monaten in den Griff zu bekommen!?
Genervter sagt:
16. Februar 2012 von 09:24 (UTC 1)
Mi: 15. Feb:
(
RB23 in Richtung Rheinbach um 18:08 in Duisdorf fällt aus
RB23 in Richtung Rheinbach um 18:23 in Duisdorf ist nur ein Halbzug und durch den vorhergehenden Zugausfall total überfüllt …..
Übrigens: Ich erhielt ebenfalls am 15. Feb. von unserer Personalabteilung die Info, dass das Jobticket ab 1. April um über 6% steigen wird.
RB sagt:
15. Februar 2012 von 21:38 (UTC 1)
Heute Abend gaaaanz grosses Kino oder nur Voreifelbahnspass vom Feinsten: IC zu spät und deshalb habe ich den Zug um 18:17h verpasst. Dann mehrfach die Ansage, dass der Zug um 18:32h ausfällt. – Zug kommt, Anzeige “Bitte nicht einsteigen” und dann nur ganz kurz: Zug nach Euskirchen um 18:32h steht auf Gleis 5 bereit. Die Anzeige bleibt natürlich bei der Bitte, nicht einzusteigen und dann fährt er tatsächlich um 18:35h – und nicht nur auf das nächste Abstellgleis.
Kompliment! Spannender früher Abend. Schade für die, die nicht lieber eingestiegen wären…
Nemo sagt:
15. Februar 2012 von 20:02 (UTC 1)
Heute Nachmittag erneut eine Weichenstörung in Kottenforst. Züge in Richtung Euskirchen fuhren daher auf dem Gegengleis durch Meckenheim Industriepark. Außerdem mussten die Kurztaktzüge Bonn-Rheinbach wieder ausfallen, so das nur jeder 2. Zug überhaupt fuhr!